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News, 04.09.2014
Aus dem Blick, aus dem Sinn
Arbeitgeber vergeben Recruiting-Potenzial bei Praktikanten
Nur wenige Arbeitgeber nutzen die Chance, Praktikanten nach ihrem Praktikum an das Unternehmen weiterhin zu binden, zeigt eine aktuelle Praktikanten-Studie.
Mehr als die Hälfte aller Praktikanten, nehmen für die Chance, Berufserfahrung zu sammeln oder einer späteren Festanstellung, sogar einen Wohnortwechsel in Kauf.
Mehr als die Hälfte aller Praktikanten, nehmen für die Chance, Berufserfahrung zu sammeln oder einer späteren Festanstellung, sogar einen Wohnortwechsel in Kauf.
Deutsche Arbeitgeber haben trotz Fachkräftemangel Nachholbedarf in der Mitarbeiterbindung von Praktikanten. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen CLEVIS PRAKTIKANTENSPIEGEL, der mit mehr als 7.500 Teilnehmern größten Praktikanten-Studie deutschlandweit. Demnach halten zwar immerhin 79 Prozent aller Praktikanten im Anschluss an ihr Beschäftigungsverhältnis Kontakt zum Arbeitgeber – zwei Drittel dieser potentiell zukünftigen High Potentials pflegen aber lediglich private Kontakte zu den ehemaligen Arbeitskollegen, was personalpolitisch betrachtet keinen Mehrwert für das Unternehmen garantiert.

Dass hier vielfach Potenzial verschenkt wird, zeigt auch die geringe Weiterbeschäftigungsquote: So kommt es bei nur 12 Prozent der Praktikanten zu einer Verlängerung des Praktikums oder einem neuen Praktikum in beispielsweise einer anderen Abteilung. Auch wechseln immerhin zwar 29 Prozent als Werkstudent ins Unternehmen, zu einer Festanstellung kommt es aber nur bei neun Prozent der Praktikanten. Die eher geringe Übernahmequote überrascht besonders angesichts des Umstands, dass 82 Prozent der in der Studie befragten Praktikanten resümieren, mit ihrem Praktikum zufrieden gewesen zu sein.

Förderprogramme meist Fehlanzeige


Wie die von der HR-Unternehmensberatung CLEVIS und der Online-Stellenbörse ABSOLVENTA Jobnet initiierte Studie zeigt, sind sich die meisten Unternehmen zwar der Folgen des demografischen Wandels und der Potenziale von Praktikanten als mögliche künftige Nachwuchskräfte weitgehend bewusst, die Chance, dieses Potenzial durch integrierte Strategien zu heben, wird allerdings bisher noch meist vertan. So verfügen gegenwärtig gerade einmal zehn Prozent der Arbeitgeber über ein sogenanntes Alumni-Netzwerk zur Bindung ehemaliger Praktikanten und Werkstudenten oder Förderprogramme wie etwa Stipendien.

„Ein professionelles Talent Management, das für viele Mitarbeiter bereits selbstverständlich ist, scheint bei Praktikanten in vielen Unternehmen offensichtlich noch ausbaufähig“, so CLEVIS-Geschäftsführer Ludwig Preller. „Attraktive Angebote in diesem Rahmen können die Skills der Praktikanten verbessern und ihre Entwicklung zu attraktiven Kandidaten unterstützen. Diese Chance sollten Arbeitgeber unbedingt nutzen.“

Ein Executive Summary zum aktuellen Praktikantenspiegel steht auf der CLEVIS-Website kostenlos zum Download zur Verfügung.
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