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Pressemitteilung

Apeirons Patent-Portfolio zur Checkpoint-Hemmung weiter gestärkt

Wiener Apeiron Biologics und Columbia University, USA, vereinbaren exklusiven Lizenzvertrag
(PM) Wien, 17.02.2016 - Das Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron Biologics AG (Apeiron) gab den Abschluss eines exklusiven Lizenzabkommens mit Columbia Technology Ventures, dem Technologie-Transferbüro der Columbia University in den USA, bekannt.

Grundlage des Abkommens ist eine patentierte Technologie, die eine Hemmung von Cbl-b in T-Zellen zum Zweck der Krebsbekämpfung ermöglicht. Mit dem Abkommen erhält Apeiron die weltweit exklusiven Nutzungsrechte an dieser Technologie zur Entwicklung und Kommerzialisierung aktiver zellulärer Immuntherapien und baut damit seine eigene Patentposition zur Cbl-b-Blockade weiter aus.

Cbl-b ist ein Protein in Immunzellen, das Immunantworten in ihrem Umfang begrenzt. Die Hemmung von Cbl-b ist eine neue Strategie für die sogenannte Checkpoint-Blockade, die das Immunsystem gegen Krebszellen aktiviert. T-Zellen, in denen 
Cbl-b gehemmt ist, sind verstärkt aktiviert, stellen größere Mengen an Zytokinen her und teilen sich über längere Zeiträume als jene, in denen keine Hemmung erfolgt. An genetisch modifizierten Mäusen ohne Gen für Cbl-b konnte gezeigt werden, dass diese verschiedenste Tumore spontan abstoßen.

Das Projekt APN401 von Apeiron (www.apeiron-biologics.com) basiert auf dem Isolieren, Stimulieren (durch die Hemmung von Cbl-b) und anschließenden Wiederverabreichen von patienteneigenen Immunzellen. Am Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, läuft derzeit eine klinische Phase I Studie, in der die Sicherheit, Verträglichkeit und die optimale Dosis von APN401 ermittelt wird.

Dr. Hans Loibner, Chief Executive Officer von Apeiron, kommentiert: "Mit diesem Lizenzabkommen gelingt es Apeiron, das eigene Intellectual Property Portfolio zur Cbl-b Hemmung noch zu erweitern. Dadurch wird unser Patentschutz bezüglich der Hemmung von Cbl-b in patienteneigenen Immunzellen, wie T-Zellen oder NK-Zellen, zum Zweck der Krebsbekämpfung noch verstärkt. Das Abkommen stellt damit einen wichtigen Schritt zur Entwicklung von Krebsimmuntherapien dar, die auf dem Cbl-b-Gen beruhen."

Über APN401

APN401 ist eine individuelle adaptive Zelltherapie, bei der humane periphere mononukleäre Blutzellen (PBMCs) aus Patientenblut entnommen und ex vivo mit einem bestimmten kleinen interferierenden Ribonukleinsäuremolekül (siRNA) behandelt werden. Dabei wird selektiv das Gen Cbl-b, eine E3 Ubiquitin-Ligase, temporär inaktiviert, wodurch solche Immunzellen aktiviert werden, Krebszellen besser zu erkennen und zu zerstören. Anschließend werden diese modifizierten PBMCs dem Patienten wieder verabreicht, wobei das gesamte Verfahren am Krankenbett und innerhalb eines Tages durchgeführt werden kann. Damit wird keine zusätzliche, aufwendige Logistik benötigt.
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ÜBER APEIRON BIOLOGICS AG

Apeiron Biologics AG ist ein von Josef Penninger gegründetes, privat finanziertes Wiener Biotechnologieunternehmen, das immunologische Therapien gegen Krebs entwickelt. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt APN311 (ch14.18/CHO) ist ein ...
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