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News, 14.08.2013
Orderplus im 2. Quartal
Anstieg der Auftragseingänge in der Industrie
Der Aufwärtstrend beim Auftragseingang in der deutschen Industrie hat sich im zweiten Quartal dank eines umsatzstarken Juni fortgesetzt.

Angaben des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge verzeichnete die deutsche Industrie im Juni einen Zuwachs der Bestellungen gegenüber Mai um preis-, kalender- und saisonbereinigt 3,8 Prozent. Einen stärkeren Zuwachs bei den Auftragseingängen gab es in Deutschland zuletzt im Oktober 2012. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg der Bestellungen um 1,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatten sich die Auftragseingänge noch auf Monatssicht um 0,5 Prozent verringert. Wie aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, erhöhten sich der Auftragseingang aus dem Inland binnen Monatsfrist um 3,3 Prozent und die Orders aus dem Ausland um 4,2 Prozent.

Verantwortlich für das Auftragsplus war ein kräftiger Anstieg des Ordervolumens in der Investitionsgüterindustrie. Hier erhöhte sich der Auftragseingang gegenüber Mai, gestützt durch einen überdurchschnittlichen Umfang an Großaufträgen, um 6,8 Prozent. Vorleistungsgüter und Konsumgüter wurden dagegen weniger nachgefragt: In diesen Industriesegmenten verringerte sich das Ordervolumen um jeweils 0,2 Prozent.

„Das Auftragsplus im Juni ist maßgeblich auf Großaufträge unter anderem im Zusammenhang mit der Luftfahrtmesse in Paris zurückzuführen. Bereinigt um Großaufträge waren 0,7 % weniger Bestellungen als im Vormonat zu verzeichnen“, so das Bundeswirtschaftsministerium. Allerdings stand auch im zweiten Quartal sowohl in der Gesamtbetrachtung als auch bereinigt um Großaufträge im Vergleich zum Vorquartal erneut ein Orderplus zu Buche. So überstiegen die Auftragseingänge im zweiten Quartal das Vorquartalsniveau, nachdem sie im ersten Quartal bereits um 0,5 Prozent gestiegen waren, insgesamt um 1,2 Prozent.

Im Zweimonatsvergleich Mai/Juni gegenüber März/April stieg das Ordervolumen in der Industrie um 0,5 %. Während die Auftragseingänge aus dem Inland um 1,6 % abnahmen, stiegen die Auslandsbestellungen um 2,1 % an. Die Hersteller von Vorleistungsgütern verbuchten 1,2 % weniger Aufträge. Für Investitionsgüter und Konsumgüter gingen 1,4 % bzw. 0,7 % mehr Bestellungen ein.

Ihr Vorjahresniveau überschritten die Auftragseingänge in der Industrie im zweiten Quartal um 0,8 % und im Mai/Juni arbeitstäglich bereinigt um 1,3 %. Die Inlandsbestellungen lagen im Zweimonatsvergleich um 1,3 % unter und die Auslandsbestellungen um 3,3 % über ihrem Stand vor einem Jahr.

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