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News, 16.10.2007
Altersvorsorge
Riester-Fondssparpläne erzielen bis zu neun Prozent Rendite
Die Riester-Rente mausert sich immer mehr zum Vorzeige-Modell der privaten Altersvorsorge. Nebst Sparzulagen winken Riester-Sparern bis zu neun Prozent Rendite. Die besten Renditen erzielten Riester-Fondssparpläne, wie aktuell die Stiftung Warentest berichtet.
Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales betreiben inzwischen 9,1 Millionen Menschen in Deutschland über den Aufbau einer Riester-Rente private Altersvorsorge. Nicht nur staatliche Grund- und Kinderzulagen bzw. Steuervorteile machen das Riester-Sparen attraktiv. Auch die Rendite-Chancen werden immer besser. Besonders hoch sind die Rendite-Chancen bei Riester-Fondsparplänen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest.

Seit mittlerweile fünf Jahren werden Riester-Fondsparpläne angeboten. Aufbauend auf einem Bewertungssystem hat nun die Stiftung erstmals Fonds und Produktvarianten verglichen. Die Zeitschrift FINANZtest hat hierfür die Angebote von sieben Fondsgesellschaften überprüft. Die besten Ergebnisse erzielten demnach die Produktvarianten „Toprente Balance“ und „Toprente Dynamik“ der Deutschen Bank Tochter DWS. Im Vergleich mit Mischfonds – mit einem ähnlichen hohen Risiko – schnitten diese Angebote „stark überdurchschnittlich“ ab.

Die Qualität der jeweiligen Produkte scheint jedoch stark zu variieren. Während die Anleger mit der DWS Toprente Dynamik innerhalb der letzten fünf Jahre über neuen Prozent Rendite erzielen konnten, habe der Weltaktienfonds cominvest Fondis, so der Bericht, „stark unterdurchschnittlich“ abgeschnitten. Gefragt sind, schreibt die Stiftung, nicht nur gute Fonds. Auch das Produktkonzept muss demnach stimmen. Bei der UniProfirente sei dies der Fall: „Dieses Produktkonzept hat FINANZtest von Beginn an am meisten überzeugt.“

Als Ergänzung zur gesetzlichen Rente sei eine Riester-Rente erste Wahl, schreibt die Stiftung. Besonders Jüngere bis Mitte 40 könnten von den hohen Renditechancen der Riester-Fondssparpläne profitieren. Hinzukommt noch die staatliche Förderung, die auch für Riester-Fondssparpläne gilt: Jährlich 114 Euro an Grundzulagen sowie in Form von Kinderzulagen weitere 138 Euro pro Kind und Jahr. Verluste müssten nicht befürchtet werden. Läuft es mal schlecht, sei höchstens die Rendite in Gefahr.

Alternativ zum Zulagenmodell bietet sich Riester-Sparern auch noch eine zweite Möglichkeit der Förderung. Wer mit Steuerersparnissen für den Aufbau der Riester-Rente von derzeit jährlich maximal 1.575 Euro besser fährt, dem werden seine Investitionen bis zu dieser Grenze vom Finanzamt automatisch als Sonderausgaben von der Einkommensteuer abgezogen und mit den Zulagen verrechnet.

Ab 01. Januar 2008 dürfte die Riester-Rente weiter an Attraktivität gewinnen. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Grundzulage auf 154 Euro jährlich. Die Kinderzulage beträgt dann 185 Euro jährlich, zuzüglich 300 Euro für jedes weitere hinzukommende Kind. Der Grenze für den Sonderausgabenabzug wird auf jährlich 2.100 Euro angehoben.

Tipp

Riester-Sparer, die einen Riester-Fondsparplan abschließen möchten, sollten sich nach Auskunft von FINANZtest hierfür an einen freien Vermittler wenden. Der Grund: Freie Vermittler verlangten oftmals weniger Ausgabeaufschlag als die Banken. In ihrer aktuellen November-Ausgabe nennt FINANZtest freie Vermittler, bei denen man sich nach Rabatten erkundigen sollte.

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