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News, 15.10.2015
Altersvorsorge-Förderung ausschöpfen
Tipps zur Riester-Rente
Riester-Sparen erfreut sich als Baustein der Altersvorsorge immer größerer Beliebtheit. Viele Deutsche schenken hier jedoch noch immer Geld her.
Was beim Riester-Sparen unter anderem oft vergessen wird, ist das Stellen eines Dauerzulagenantrags.
Was beim Riester-Sparen unter anderem oft vergessen wird, ist das Stellen eines Dauerzulagenantrags.
Aktuell verfügen mehr als 16 Millionen Deutsche über einen Riester-Sparvertrag. Damit hat sich das Zahl der Riester-Sparer binnen von zehn Jahren knapp verdreifacht. Im Jahr 2005 nutzen erst gut fünf Millionen Deutsche diesen staatlich geförderten Weg der Altersvorsorge. Wie der Bundesverband deutscher Banken berichtet, schenken allerdings noch immer viele Vorsorgesparer dem Fiskus Geld, weil sie die staatliche Förderung nur teilweise nutzen oder diese sogar gänzlich liegen lassen. So gab es nach Auskunft des Bankenverbands zum Beispiel im Beitragsjahr 2011 etwa vier Millionen Riester-Verträge, die nicht durch Zulagen und/oder einen Sonderausgabenabzug gefördert wurden. „Ein Teil der Vorsorgesparer versäumt es schlichtweg, die jährliche Riester-Zulage vom Staat rechtzeitig zu beantragen“, so der Verband.

Um die Fördermöglichkeiten und das Potenzial der Riester-Rente vollends auszuschöpfen, gibt der Bankenverband Vorsorgesparern folgende Tipps:
  • Die volle staatliche Zulage (154 Euro jährlich) und gegebenenfalls die Kinderzulage (bis zu 300 Euro jährlich pro Kind) gibt es nur, wenn mindestens vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens (inkl. der staatlichen Zulagen) eingezahlt wurden. Deshalb wenigstens einmal jährlich prüfen, ob die Einzahlungen ausreichen; zum Beispiel nach einer Gehaltserhöhung.
  • Riester-Sparer haben zwei Jahre lang Zeit für die Zulage, das heißt, sie kann für maximal zwei Jahre rückwirkend beantragt werden.
  • Oftmals sind Verbraucher überfordert, den richtigen Beitrag für sich zu ermitteln. Wer Hilfestellung bei der Berechnung benötigt, sollte sich nicht scheuen, seinen Riester-Anbieter anzusprechen.
  • Sinnvoll ist es, gleich zu Beginn des Vertrags einen Dauerzulagenantrag bei der Bank oder der Versicherung zu stellen.
  • Änderungen müssen dem Anbieter mitgeteilt werden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man ein Kind bekommt, arbeitslos wird oder wenn sich das Einkommen ändert.
  • Die Wahl des Riester-Vertrages will gut überlegt sein. Ein vorzeitiger Wechsel oder Ausstieg ist mit Kosten verbunden.
cs/Bankenverband; Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
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