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News, 16.05.2011
Altersvorsorge
Fast 200.000 neue Riester-Verträge im ersten Quartal
Die staatliche geförderte Riester-Rente ist weiter auf dem Vormarsch. Als Baustein der Altersvorsorge in diesem Kontext immer beliebter und mit der höchsten Zuwachsrate im ersten Quartal 2010: die Eigenheimrente, das sogenannte „Wohn-Riester“.
Immer mehr Riester-Sparer sparen auf ein Eigenheim. Allein im ersten Quartal stieg ihre Zahl um über zehn Prozent.
Immer mehr Riester-Sparer sparen auf ein Eigenheim. Allein im ersten Quartal stieg ihre Zahl um über zehn Prozent.
Wie Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am Montag bekannt gab, hat sich die Zahl der Riester-Sparer im ersten Quartal dieses Jahres um weitere 193.000 erhöht. Damit verfügten zum Stichtag 31. März 2010 in Deutschland insgesamt knapp 14,6 Millionen Bundesbürger über einen Riester-Sparvertrag.

Die mit Abstand meist gewählte Riester-Sparform stellen weiter Riester-Versicherungspolicen dar, deren Bestand im ersten Quartal auf 10,472 Millionen Verträge anstieg (Q4/2010: 10,380 Mio. Verträge). Auf dem zweiten Platz rangierten Riester-Investmentfonds mit einem Bestand von 2,854 Millionen Vertragsabschlüssen (Q4/2010: 2.815 Mio. Verträge). Weitere 720.000 Bundesbürger schlossen bislang Riester-Banksparpläne  ab (Q4/2010: 711.000 Verträge).

Den stärksten Nachfrageschub verzeichnete im ersten Quartal aber einmal mehr die im Jahr 2008 eingeführte Eigenheimrente („Wohn-Riester“), deren Bestand sich im Vergleich zum Vorquartal um 10,8 Prozent auf 544.000 Vertragsabschlüsse erhöhte (Q4/2010: 491.000 Verträge).

Vereinfachung der Zulagenberechtigung


Mit einem am 04. Mai 2011 vom Kabinett beschlossenen Gesetzesentwurf hat die Bundesregierung bei der Riester-Rente auf in den letzten Monaten bekannt gewordene Fälle reagiert, in denen gezahlte Zulagen zurückgefordert wurden, weil Riester-Sparer unwissentlich oder aus Versehen keinen Eigenbeitrag geleistet haben. So wurden beispielsweise Ehefrauen durch die Geburt eines Kindes Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung, mit der Folge, dass sich ihre „mittelbare Zulagenberechtigung“, mit der sie einen eigenen Vertrag ohne eigene Beiträge, jedoch mit staatlichen Zulagen besparen konnten, in eine „unmittelbare Zulagenberechtigung“ verwandelte, die wiederum einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro jährlich erforderlich machte, was allerdings von vielen Riester-Sparern übersehen wurde.

Im Zuge des neuen Gesetzentwurfes wird es nun Möglichkeit geben, die Eigenbeiträge nachzuzahlen und so die gesamte Riester-Zulage wieder zurückerstattet zu bekommen. Für die Zukunft wird das Problem dem Ministerium zufolge dadurch gelöst, dass ab 2012 alle Riester-Sparer grundsätzlich einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro im Jahr (also monatlich fünf Euro) auf ihren Vertrag einzahlen müssen, um die volle Riester-Zulage zu erhalten,. „Die Regeln für die Zulageberechtigung werden damit einfacher und transparenter“, so das Ministerium.
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