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Allianz für Kinder: Rücksicht, Training und Winterreifen

Die dunkle Jahreszeit birgt für die schwächsten Verkehrsteilnehmer besondere Risiken. Mit wenigen Vorsichtsmaßnahmen können Eltern und Autofahrer jedoch dazu beitragen, das Gefährdungspotenzial für Kinder deutlich zu verringern.
(PM) München, 14.10.2009 - Etwa 20.000 Kinder unter 15 Jahren werden Jahr für Jahr auf Deutschlands Straßen in Verkehrsunfälle verwickelt. „Die Hälfte davon gehen zu Lasten der Autofahrer“, so Professor Dr. Maria Limbourg, Verkehrspsychologin am Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Ein Hauptgrund: „Viele Erwachsene überschätzen die Fähigkeiten der Kinder, weil sie nicht wissen, dass sie auf Grund ihrer körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung erst ab dem zwölften Lebensjahr alle Fähigkeiten besitzen, um sich verkehrssicher zu verhalten.“ (siehe Info-Kasten).

Im Winter erhöhen die äußeren Bedingungen die Gefahr für Kinder. Autofahrer müssen sich auf schwierige Lichtverhältnisse einstellen und ihre Fahrzeuge auf rutschigen Straßen kontrollieren.

Damit dies nicht mehr an einer falschen Bereifung scheitert, heißt es in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), §2 Absatz 3a: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage.“ Bis zu 40 Euro Bußgeld drohen Autofahrern, falls sie bei Winterwetter mit schlecht ausgerüsteten Fahrzeugen den Verkehr blockieren.

Als geeignete Bereifung in der kalten Jahreszeit kommen für Henry Görlitz, Projektleiter Reifentest bei der Stiftung Warentest in Stuttgart, nur Winterreifen in Frage. „Sommerreifen haben auf feuchtem Laub, Matsch, Schnee und Eis Nachteile.“

Maßgeblich für die Vorzüge der Winterreifen sind ihr Profil und ihre spezielle Gummimischung. „Bei einer Mindestprofiltiefe von vier Millimetern verzahnen sich die zahlreichen Lamellen mit dem Untergrund und sorgen so für die nötige Bodenhaftung“, erläutert Michael Borchert, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Pirelli Deutschland GmbH, München. „Und die speziellen Mischungen bleiben auch bei sehr kalten Temperaturen bis minus 30 grad Celsius elastisch und ermöglichen so gute Bodenhaftung.“ Um in der kalten Jahreszeit die Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu erhöhen, belohnt der Reifenhersteller jeden, der bis zum 31. Oktober 2009 einen Satz neuer Pirelli Winterreifen kauft, mit Prämien zwischen 20 und 40 Euro.

Doch auch die Eltern können viel zur Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr beitragen. „Reflektierende Kleidung und Schuhe, wie sie bei Joggern beliebt sind, sorgen dafür, dass Kinder gut sichtbar sind“, so Professor Bernhard Schlag, Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrspsychologie an der TU Dresden.

Auch das regelmäßige Verkehrstraining mit den Kindern sei wichtig. „Eltern müssen das richtige Verhalten immer wieder vormachen und erläutern, damit Kinder lernen, Gefahren im Straßenverkehr zu begegnen.“ Dies werde umso wichtiger, da deren Fähigkeit zur Konzentration und zur Umgebungswahrnehmung auf Grund von Reizüberflutungen durch Computerspiele nicht mehr mit acht, sondern im Schnitt erst mit zehn Jahren komplett ausgeprägt sei.

„In der letzten Phase des begleiteten Lernens soll das Kind die Führungsrolle im Straßenverkehr übernehmen“, empfiehlt Professor Schlag. „So können die Eltern prüfen, ob das Gelernte sitzt und die Kinder haben Erfolgeserlebnisse.“
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