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News, 22.11.2013
Agentur-Umfrage
PR- und Werbeagenturen optimistisch für 2014
Deutschlands PR- und Werbebranche blickt mit Zuversicht ins kommende Jahr. Nach einer Erhebung geht die große Mehrheit der PR- und Werbeagenturen 2014 von einem kräftigen Umsatzzuwachs aus.
Die Verlagerung von Print zu Digital bei Werbung und PR setzt sich 2014 fort.
Die Verlagerung von Print zu Digital bei Werbung und PR setzt sich 2014 fort.

Legt man die Prognosen der im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA organisierten PR- und Werbeagenturen zu Grunde, wird das Jahr 2014 für die PR- und Werbebranche ein noch besseres als 2013. So erwarten dem Verband zufolge 74 Prozent der GWA Kommunikationsagenturen im kommenden Jahr ein Umsatzwachstum, wie der Herbstmonitor des GWA ergab. Im Durchschnitt rechnen die befragten Agenturen dabei mit einem Umsatzplus von 6,7 Prozent. Damit dürfte die Branche 2014 stärker wachsen als in diesem Jahr: 2013 wird der GWA-Umfrage nach lediglich bei 56 Prozent der Agenturen am Ende des Jahres ein Umsatzzuwachs stehen, und zwar im Schnitt um vier Prozent. Von einem geringeren Umsatz als im Vorjahr gehen allerdings nur 27 Prozent der Agenturen aus.

Besonders von den größeren Agenturen legen viele der Erhebung nach 2013 kräftig zu. Hier rechnen 14 Prozent mit einem Umsatzplus von drei bis sechs Millionen Euro, vier Prozent der Agenturen erwarten sogar einen Umsatzzuwachs um mehr als sechs Millionen Euro. Bei weiteren 18 Prozent belaufen sich die Schätzungen für dieses Jahr noch immerhin auf Mehreinnahmen von über einer Millionen Euro.

Das Wachstum vieler Agenturen spiegelt sich auch auf der Kostenseite wider: Laut Herbstumfrage verzeichnen 52 Prozent der Agenturen  einen Anstieg ihrer Kosten für das Neugeschäft. Bei jeder zweiten Agentur (50 %) erhöhten sich die Kosten für Personal. Knapp zwei Drittel der befragten Agenturen (62 %) haben neue Mitarbeiter eingestellt, wobei mehr als die Hälfte (56 %) mehr Personal beschäftigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei einem weiteren Viertel (25 %) blieb die Zahl der Mitarbeiter gegenüber 2012 konstant.

Internet & Co. gewinnen bei PR und Werbung weiter an Bedeutung

Die Tätigkeitsfelder der Agenturen verschieben sich weiter in Richtung digitale Kommunikation. 88 Prozent der Befragten gaben eine zunehmende Bedeutung von Neuen Medien, Multimedia und E-Commerce an. Beim Thema Big Data gehen die Meinungen der Befragten auseinander. Insbesondere bei Fragen, wie sich der Agenturmarkt vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der Analyse großer Datenmengen verändern wird, zeigten sich die Befragten uneins. 25 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass der Widerstand von Verbraucher(-schützern) gegen Big Data und die mögliche Transparenz von individuellem Kaufverhalten ein Hindernis für datenbasiertes Marketing sein wird, voll und ganz zu. Andererseits glaubt die überwiegende Mehrheit der Befragten, das Thema Big Data werde für die Branche von hoher Relevanz bleiben.

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