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News, 14.09.2015
Achillesferse „BYOD“
Private Endgeräte vielfach Sicherheitslücke
Die Nutzung privater Endgeräte auch für geschäftliche Belange („Bring your own device“, BYOD) wird im Unternehmensalltag immer selbstverständlicher. Nach einer aktuellen Studie lässt das Sicherheitsbewusstsein vielfach allerdings noch stark zu wünschen übrig.
Nur ein geringer Anteil der Beschäftigten sorgt sich um Sicherheit der Daten auf privaten Endgeräten (Bild: panthermedia.net /tunedin123)
Nur ein geringer Anteil der Beschäftigten sorgt sich um Sicherheit der Daten auf privaten Endgeräten (Bild: panthermedia.net /tunedin123)
Jeder zweite Beschäftigte in Unternehmen nutzt mittlerweile eigene private Endgeräte wie etwa sein Smartphone oder seinen Tablet-Computer auch geschäftlich beziehungsweise für dienstliche Zwecke. Das hat der IT-Sicherheitsanbieter Kaspersky Lab zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen  B2B International in der Studie „Consumer Security Risks Survey 2015“ ermittelt. Gespeichert werden auf den privaten elektronischen Geräten vor allem Firmen-E-Mails und Unternehmensdaten, häufig auch Passwörter. Doch nur gut jeder Zehnte (11 %) sorgt für die Sicherheit der Informationen beziehungsweise auf dem eigenen Endgeräten gespeicherten Daten.

Der Umfrage zufolge sind es gerade Mitarbeiter von großen oder mittleren Unternehmen, die ihre privaten Geräte dienstlich nutzen. So finden sich bei 36 Prozent der Befragten auf Mitarbeitergeräten Dateien und bei 34 Prozent E-Mails mit dienstlichen Inhalten. Bei 18 Prozent sind sogar die Passwörter für den dienstlichen E-Mail-Account gespeichert und bei 11 Prozent jene für den Zugang zum firmeneigenen Intranet beziehungsweise VPN (Virtual Private Network). Informationen, die auch für Cyberkriminelle auf der Jagd nach Unternehmensgeheimnissen interessant sind.

Damit die Sicherheit trotz verstärkter Nutzung von privaten Endgeräten am Arbeitsplatz, auch „Bring your own device“ (BYOD) genannt, gewahrt bleibt und Unternehmensdaten nicht in falsche Hände geraten, gibt der Security-Anbieter Kaspersky folgende Empfehlungen:

Detaillierte Projektplanung


Gerade in großen Unternehmen muss die Integration von Mitarbeitergeräten als eigenes Projekt durchgeführt werden. Das heißt, bereits im Vorfeld sollten alle Details der Integration festgelegt werden – idealerweise mit den folgenden Phasen: Überprüfung der IT-Infrastruktur, Planung und Pilot-Implementierung.

Umfassende Sicherheitssoftware

Die gewählte Sicherheitslösung muss die Anforderungen des ganzen Firmennetzwerks erfüllen, nicht nur die von mobilen Geräten. Isolierte Lösungen können zu Kompatibilitätsproblemen führen und erschweren die Arbeit der Systemadministratoren.

Zentrale Verwaltung


Der Schutz mobiler Geräte erfordert spezifisches Know-how. Im Team der Systemadministratoren sollten entsprechend ausgebildete IT-Spezialisten für die Betreuung der mobilen Geräte im Firmennetz zuständig sein. Moderne Sicherheitslösungen ermöglichen über eine zentrale Verwaltungskonsole die Installation beziehungsweise Deinstallation sowie das Einspielen von Updates von Apps auf Mitarbeitergeräten. Zudem können so Datenzugangslevel sowie entsprechenden Zugriffsrechte der Mitarbeiter einfach umgesetzt werden.

Remote-Zugriff


Besonders wichtig sind robuste Strategien für den Fall eines Geräteverlusts oder beim Ausscheiden von Mitarbeitern. In diesen Fällen müssen vertrauliche Unternehmensdaten von den Geräten entfernt und der Zugriff auf das Firmennetz gesperrt werden können.

Eine englischsprachige Zusammenfassung der Kaspersky-Umfrage „Consumer Security Risks Survey 2015“ steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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