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KaGo & Hammerschmidt GmbH
Pressemitteilung

7.000 Quadratmeter Kunstfelsen im „Zoo der Zukunft“

(PM) Wunsiedel, 19.10.2011 - „Gondwana“ – so nennen Wissenschaftler den prähistorischen Urkontinent der Südhalbkugel. In Anlehnung an diesen Kontinent wurde im Leipziger Zoo die Tropenerlebniswelt „Gondwanaland“ eröffnet. Der überdachte Dschungel mitten in der Stadt ist mit 16.500 m² die größte Tropenhalle Europas. Ein faszinierendes Projekt für alle Beteiligten, wie zum Beispiel auch für die Firma KaGo & Hammerschmidt GmbH, einer der führenden Kunstfelsenbauer in Europa, die hierbei für die aufwändige Gehegegestaltung zuständig war. Die entstandene Landschaft aus täuschend echt wirkenden Kunstfelsen, künstlichen Baumnachbildungen und Wasserfällen bietet insgesamt über 300 Tieren ein Zuhause und beherbergt etwa 17.000 tropische Pflanzen.

Damit sich die Bewohner in ihrem neuen Heim auch wohl fühlen, waren bei der Gestaltung der Landschaft besondere Anforderungen zu erfüllen. Mit Kunstfelsen in verschiedenen Formen, Farben und Ausführungen lassen sich tierische Lebensräume naturgetreu nachbilden. Egal ob Sandstein, Schiefer, Granit oder eine andere Gesteinsart – für den Betrachter lässt sich kein Unterschied erkennen. Der Vorteil der künstlichen Objekte liegt u. a. in ihrem Gewicht: Durch deutlich weniger Kilos gibt es weniger statische Probleme; Um- sowie Neubauten lassen sich zudem einfacher und damit kostengünstiger realisieren. Damit sind die Nachbildungen von KaGo & Hammerschmidt mehr als nur eine Alternative zu den schwergewichtigen Originalen aus der Natur.

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Zoo der Zukunft“ wurden bereits im Jahr 2000 die ersten Pläne für „Gondwanaland“ vorgestellt. Der erste Spatenstich erfolgte dann im November 2007. Bis zur offiziellen Eröffnung am 30. Juni dieses Jahres gab es viel zu tun. Neben den Kunstfelsen gestaltete das Unternehmen aus Oberfranken auch mehrere Grotten, Höhlengänge und Flussläufe, sowie bis ins Detail nachgebildete Bäume und eine große Baumbrücke. Für einen besonderen Erlebnisfaktor sorgt KaGo & Hammerschmidt in Leipzig mit einem 300m langen Thementunnel, mit dessen Bau man bereits 2009 begonnen hatte. Gestaltet wie ein verfallener Bergwerksstollen werden die Besucher auf ein unterirdisches Abenteuer geschickt, vorbei an Terrarien und Aquarien mit Bewohnern wie aus einer anderen Welt. Neben der „Unterwelt“ können die Besucher, von denen bis zu 2.500 gleichzeitig zu einer Expedition durch „Gondwanaland“ aufbrechen können, auch mit einer Bootstour die täuschend echten Uferböschungen und Felsvorsprünge bewundern.

Insgesamt hatte die bayerische Firma ein Team von 17 Spezialisten aus Bauingenieuren, Technikern, Meistern und Betonbauern vor Ort. „Gondwanaland“ war ein „dicker Brocken“, wie Klaus Gohl, einer der beiden Geschäftsführer berichtet. Denn trotz zahlreicher Großprojekte wie den Karl-May-Kulissen in Bad Segeberg oder die „Ronja Räubertochter“-Themenwelt im Astrid-Lindgren-Park in Schweden, stellte das „Gondwanaland“ aufgrund seiner Größe und Komplexität eine besondere, aber auch spannende Herausforderung dar.

Mit dem Einzug der Bewohner und den ersten Gästen der Anlage, ist auch die Arbeit für die Schöpfer der künstlichen Erlebniswelten beendet. „Als Geschäftsführer von KaGo & Hammerschmidt, reizen mich natürlich in erster Linie die technischen Herausforderungen derart großer Baustellen. Doch abschließend zu beobachten, wie die künftigen Bewohner die neu geschaffene Welt mit Leben füllen und für sich entdecken, ist jedes Mal ein bewegender Moment“, beschreibt Klaus Gohl die größte Entlohnung für seine Arbeit an diesem Projekt der Superlative.

Bis 2015 soll der Um- und Ausbau des Leipziger Zoos zu einem der modernsten und innovativsten Tiergärten der Welt abgeschlossen sein. Mit der rund 60 Millionen teuren Anlage „Gondwanaland“ ist ein wichtiger Baustein im Konzept „Zoo der Zukunft“ von Zoodirektor Dr. Jörg Junold realisiert worden und das Team von KaGo & Hammerschmidt ist stolz darauf, an einem derartigen Vorhaben mitgewirkt zu haben.
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ÜBER KAGO & HAMMERSCHMIDT

Die „KaGo & Hammerschmidt GmbH“ wurde 1992 von den Geschäftsführern Klaus Gohl und Kai Hammerschmidt gegründet. Den Ursprung des mittelständischen Unternehmens bildete die Gestaltung von Wohnraumbiotopen mit Textilpflanzen, ...
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