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7 Tipps zum Texten in Geschäftsberichten

Ein Geschäftsbericht nennt Zahlen und Fakten, erklärt Erfolge und Niederlagen. Er erzählt die Geschichte des Jahres. Mit einer Balance aus Regeln und Kreativität kann es gelingen, Vertrauen bei Stakeholdern und Medien zu erreichen.
(PM) Berlin, 05.11.2013 - 7 Tipps für ein leserfreundliches Schreiben in Geschäftsberichten:

1. Die Lektüre beginnt mit dem Cover. Auf den ersten Blick sollte erkennbar sein, wer Sie sind. Logo, Farbe und Papierqualität symbolisieren Ihre Leistung. Finden Sie ein ausdrucksstarkes Motto für Ihre Story des Jahres und spielen Sie mit diesem Wort auf den Seiten Ihres Imageteils.

2. Legen Sie als CEO Wert auf ein persönliches Vorwort samt Foto. In Form eines Briefes sprechen Sie den Leser direkt an. Sie werfen ein Schlaglicht auf den Bericht, erklären Ihre Strategie. Sie zeigen Perspektiven auf und danken Ihren Mitarbeitern. Ein Brief zeigt eine zugewandte Haltung durch eine Sie-Ansprache. Er darf Kommentare und Einschätzungen enthalten. Verabschieden Sie sich mit Gruß und Unterschrift.

3. Machen Sie im Inhaltsverzeichnis Lust aufs Lesen. Formulieren Sie die Headlines in einem gleichen Duktus durch alle Kapitel. Bildausschnitte können einen ersten Hinweis auf die Inhalte geben. Farben deuten die unterschiedliche Intention des Rechenschafts- und Imageteils an.

4. In jedem Kapitel beginnt der Spannungsbogen mit der Headline. Mit dem Teaser eröffnet sich das Lesevergnügen. Ziehen Sie Ihre Leser hinein ins Thema, und zwar vom ersten Satz an. Schreiben Sie, was ihn erwartet – wenn er weiter liest. Deuten Sie an, aber verraten Sie nicht alles. Wecken Sie Neugierde mit wenigen Worten, um dann Ihr Thema strukturiert aufzufächern nach der Art, die schon Aristoteles empfahl: Ein Ganzes hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.

5. Storytelling bedeutet, mit Worten Bilder zu malen. In den Kapiteln des Kreativteils dürfen Sie Emotionen streifen. Sie entscheiden, ob Sie Ihr Jahr im Reportage- oder Interviewstil darstellen, ob Sie Geschichten häppchenweise oder als Lesestoff im Langformat zubereiten. Wichtig bleibt, dass Sie anregend, ehrlich und authentisch schreiben, dass Bild- und Textsprache zueinander passen. Und bitte denken Sie daran: Es geht nicht um literarische Höchstleistung, sondern um Wahrheit und Authentizität. Geschichten gehen vom Kopf ins Herz, am Inhalt aber müssen Sie sich messen lassen.

6. Wechseln Sie in Ihren Geschichten das Tempo durch kurze und lange Sätze. Verwenden Sie Aktivformen. Finden Sie überraschende Verben; nicht: haben, durchführen, erledigen, sondern: glänzen, greifen, vollenden. Vermeiden Sie den Behördenstil mit Substantiv-Formen; nicht: die Zielerreichung ist uns gelungen, sondern: Wir haben unser Ziel erreicht. Bleiben Sie sparsam mit Metaphern. Wortbilder müssen zum Unternehmen passen.

7. Finden Sie im Rechenschaftsteil eine sachliche Tonalität. Aber vergessen Sie nicht: Hinter jeder Zahl steht eine Story. Für jede Entwicklung gibt es Gründe. Finden Sie Worte, um Ihren Lesern zu zeigen, dass sie Ihnen vertrauen können. Das erreichen Sie durch Transparenz.

Ausführliche Hinweise zum Schreiben in Geschäftsberichten, zu den Regeln der Rechenschaft, zum Storytelling und erfolgreichen Projektverlauf finden sich im Ratgeber von Gabriele Borgmann „Business-Texte. Von der E-Mail bis zum Geschäftsbericht. Das Handbuch für die Unternehmenskommunikation“.
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Gabriele Borgmann ist Ghostwriterin und Autorin für Sachbücher und Unternehmensbücher. Sie berät rund um die Themen Business-Texte und Schreibperspektiven, um die Sprache in Unternehmen lebendig und angemessen zu gestalten.
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