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News, 15.04.2013
Umfrage zu 3D-Printing
3D-Drucker werden Konsum und Wirtschaft stark verändern
Ersatzteile für Autos und Spielzeug aus dem Drucker – Deutschlands ITK-Unternehmen sind sich einig: der 3D-Druck wird sowohl in Unternehmen als auch in Privathaushalten Alltag werden.
Auch Zahnersatze könnten künftig aus dem Drucker kommen.
Auch Zahnersatze könnten künftig aus dem Drucker kommen.
3D-Drucker werden das Wirtschaftsleben radikal verändern und viele Branchen vor enorme Herausforderungen stellen. Davon sind 81 Prozent der Unternehmen aus der deutschen ITK-Wirtschaft nach Umfrage des Hightech-Branchenverbandes BITKOM überzeugt. Drei Prozent der Unternehmen sind sogar der Meinung, dass 3D-Drucker die Wirtschaft insgesamt revolutionieren werden, während sechs Prozent erwarten, dass die Nutzung solcher Geräte insbesondere für Verbraucher interessant sein wird. Dass 3D-Drucker keine größere Bedeutung entwickeln werden, glauben nur acht der Prozent der ITK-Anbieter.

Mit 3D-Druckern wird es Unternehmen und Verbrauchern künftig möglich sein, eine Vielzahl an Gebrauchsgegenständen nach Bedarf zu produzieren. Die Palette reicht dem BITKOM nach von Spielzeug und Geschirr bis hin zu Einrichtungsgegenständen. Langfristig denkbar sei dem Verband nach auch die Nutzung solcher Drucker beispielsweise für das Herstellen von Prothesen, Zahnfüllungen oder Ersatzteilen vor Ort in Arztpraxen oder Kfz-Werkstätten. „3D-Drucker haben das Potenzial, schon in wenigen Jahren viele Wirtschaftszweige nachhaltig und stark zu verändern“, so BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

3D-Drucker gibt es mittlerweile ab 2.000 Euro. Beim 3D-Druck erfolgt die Herstellung des Produktes ähnlich wie beim Töpfern oder Maurern: Das Produkt wird schichtweise aufgebaut – nur automatisch und auf Basis der Daten eines virtuellen 3D-Modells. Als Material wird dem Verband nach in der Regel ein Grundstoff - meist flüssiger Kunststoff, aber auch Keramik oder Metall – verwandt, der beim Druck per Spitzdüse Schicht für Schicht auf einer Grundfläche aufgebracht wird. So wird aus einer Datei ein dreidimensionales Produkt. Eine technologische Entwicklung, die nach Einschätzung von Rohleder weitreichende Folgen haben wird. 3D-Drucker stellen viele Branchen vor enorme Herausforderungen. Wertschöpfungsketten werden sich stark verändern und auch der Produkt- und Markenschutz muss ganz neu gedacht werden.“
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