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Pressemitteilung

26. Präsenzauktion bei der MWC: 74 % der Lots haben den Besitzer gewechselt

Der Weinauktionsmarkt ist weiter auf dem Höhenflug. Bereits die erste Präsenzauktion in diesem Jahr bescherte der Munich Wine Company wieder eine Rekordverkaufsquote.
(PM) München, 11.04.2011 - Angetrieben von den großen Weinen aus Bordeaux ist der Weinauktionsmarkt weiter auf dem Höhenflug. Die erste Präsenzauktion der Munich Wine Company im Jahr 2011 hat nahtlos an die Redkordversteigerung zum Ende des vergangenen Jahres angeknüpft. 1302 Lots wurden aufgerufen und zu 74 % wechselten sie den Besitzer. Schon jetzt – da der Nachverkauf noch läuft – eine Rekordquote.

Draußen herrschten frühsommerliche Temperaturen und drinnen tobte bei vielen Lots eine heiße Bieterschlacht. Zahlreiche Weinliebhaber hatten den Weg in das kleine aber feine Auktionshaus im Münchener Vorort Deisenhofen gefunden und so war der östlich dekorierte Saal bei der insgesamt 26. Präsenzauktion der MWC voll wie ein Urlaubsflieger in die bevorstehende Ferienzeit. Die zahlreichen schriftlichen Vorgebote schienen den Anwesenden nur noch geringe Chancen zu lassen. Trotzdem schafften sie es, den schriftlichen Bietern doch einen stattlichen Teil der zum Teil schon sehr hoch ausgerufenen Lots abzutrotzen.

Erstmals erreichten die Saalbieter einen Umsatzanteil von fast 35 %. Dies nicht zuletzt deshalb, weil eine vermehrte persönliche Präsenz der chinesischen Bieter festzustellen war. Die ungebremste Nachfrage aus Asien und hier insbesondere aus China ist es, die den Auktionsmarkt und die Preise insbesondere für Spitzenbordeaux seit einiger Zeit in fast schwindelerregende Höhen treibt. Und ein Ende der Hausse scheint nicht absehbar.

Allen voran der aktuell gesuchteste Wein weltweit, Château Lafite-Rothschild. 12 Flaschen Lafite 1986 beispielsweise wurden mit 11.280 Euro aufgerufen und kamen am Ende für 17.500 Euro unter den Hammer. 12 Flaschen 1996er vom gleichen Weingut wechselten bei einem Aufrufpreis von 9000 Euro für 12.500 Euro den Besitzer. Und eine Flasche 1982er Lafite wurde für 2300 Euro angeboten und für 3100 Euro zugeschlagen. Aber nicht nur Weine, die wie die drei genannten vom amerikanischen „Weinpapst“ Robert Parker mit 100 Punkten geadelt sind, erzielten hohe Preise. Auch zwei Flaschen aus dem schwachen Jahrgang 1980 wurden bei einem Aufrufpreis von 780 Euro bis auf 1200 Euro hochgesteigert.

Die Highlights der Auktion kamen freilich nicht nur aus Bordeaux. Die Munich Wine Company hatte diesmal auch eine exklusive Sammlung gereifter deutscher Süßweinraritäten aufgeboten. Eine Maximin Grünhäuser Herrenberg Edelste Trockenbeerenauslese der C. von Schubertschen Schlosskellerei aus dem großen Jahrgang 1959 war einem Weinliebhaber 1425 Euro wert (Aufrufpreis 650 Euro). Zahlreiche Gebote gab es auch auf Burgunder-Legenden wie den La Romanée-Conti Grand Cru aus der Monopollage des gleichnamigen Kultweingutes. Eine Flasche aus dem Jahrgang 2002 wurde für 2500 Euro aufgerufen und für 4100 Euro versteigert, eine Flasche 1980er stieg von 2200 auf 3350 Euro.

„Ein senationeller Start ins Frühjahr“ – so die Bilanz, die die beiden MWC-Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr (zugelassener Auktionator und Diplom-Sommelier UIW) und Hans Friedrich (EU-Betriebwirt Groß- und Einzelhandelt). Die angebotenen Lots wurden zu 74 % verkauft, doch der Versteigerungsumsatz – berechnet nach dem unteren Schätzwert aller Lots – liegt noch weit höher. Da viele Positionen weit über dem Preislimit zugeschlagen wurden, beläuft er sich schon jetzt auf 92,5 Prozent oder 590.000 Euro.

Dabei ist die Auktion noch nicht einmal ganz abgeschlossen, denn es läuft noch bis zum 18. April der so genannte Nachverkauf. Das ist die Zeit der Schnäppchenjäger, denn bei einem so prall gefüllten Auktionskatalog wie zur 26. Präsenzauktion bleiben natürlich auch viele interessante Lots ohne Zuschlag. Da wären zum Beispiel Bordeaux-Legenden aus den 1940er- und 1950er-Jahren (wie Château Petrus 1945), schöne Trinkweine aus dem Bordelais in 12er-OHK in der Preisrange von 240 bis 300 Euro, High-End-Weine aus dem Piemont (von Giacomo Conterno, Aldo Conterno, Gaja und Spinetta) im Großformat oder Top-Cabernets aus Australien (von Wynns und Grennock Creek).

Die nächsten Auktionen (Online und Präsenz) sind bei der Munich Wine Company in Vorbereitung. Informationen zum Nachverkauf, zu Einlieferungen und anderer Art unter www.munichwincompany.com .
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ÜBER MUNICH WINE COMPANY

Die Munich Wine Company (MWC) ist das erste Münchener Weinauktionshaus und hat ihren Sitz in Deisenhofen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Gegründet wurde sie im Herbst 2004 durch zwei Männer, die ihre Leidenschaft ...
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