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10. easycash SEPA Round Table: Innovationen leben von der Bereitschaft, Erster zu sein

(PM) Ratingen, 16.03.2010 - Zum zehnten Mal trafen Experten aus Handel und Kreditwirtschaft auf Einladung der easycash Holding GmbH zusammen, um SEPA und die damit einhergehenden Herausforderungen zu diskutieren. Herr Andreas Pratz, Partner bei AT Kearney und Leiter des Bereiches Payment Practice in Europa, referierte über die Zukunft des Kartenmarktes. Vor der winterlichen Kulisse des Hotels Villa Rothschild nahe Frankfurt sorgte sein Vortrag mit dem Titel „Schöne bunte Zahlungswelt: Auf welche Karte wird gesetzt?“ für eine ebenso intensive wie interessante Diskussion unter den Teilnehmern.

Die Zukunft ist Innovation

„Es geht nicht bloß um die Frage, welches Kartenscheme ich nutze“, betonte Andreas Pratz einleitend. „Vielmehr stellt sich die Frage: Wie mache ich mehr, wie mache ich ein besseres Geschäft?“ Hier sieht der Payment-Experte vor allem im Bereich der Low Value-Payments ungeheures Potenzial – schließlich ist jede zweite innerdeutsche Zahlung eine solche. Am Beispiel der Mobile Wallet-Lösung des japanischen Mobilfunkanbieters NTT Docomo zeigte Pratz, dass Nutzer sehr wohl bereit sind, sich auf Innovationen im bargeldlosen Zahlungsverkehr einzulassen. Das Problem liege im Silodenken auf Seiten der Emittenten und des Handels. Dies gilt gleichermaßen z.B. für das kontaktlose Bezahlen am POS z.B. mit einer Geldkarte. „Wir haben in Deutschland ein Henne-Ei-Problem“, brachte Steffen Kowalski, Bereichsvorstand Transaction Banking, WestLB, es auf den Punkt: „Die Banken scheuen die Zusatzkosten für die Ausgabe von Karten mit Zusatzfunktion für kontaktloses Bezahlen, wenn der Handel nicht in Terminals investiert. Und der Handel hat keinen ‚Business Case‘, bevor die Banken eine kritische Masse Karten herausgegeben hat. Hier hilft nur ein koordiniertes Vorgehen beider Seiten weiter.“

Auch das Problem der hohen Kosten im deutschen Markt thematisierte Andreas Pratz ausführlich. So stehen hohen Interchange- und Terminalgebühren vor allem im Low Value-Segment kleine Margen gegenüber. „Diese Preisdiskussion wird im Zuge der Internationalisierung jedoch an Bedeutung verlieren“, verhieß der AT Kearney-Fachmann.

In puncto Kartenschemes sieht Andreas Pratz eine grenzüberschreitende Konsolidierung des Marktes und den Wechsel von alten in marktgängige Schemes voraus. Auch, so eine weitere Kernthese von Pratz‘ Ausführungen, werde der Zahlungsverkehr spezialisierten Dienstleistern vorbehalten bleiben, die alles aus einer Hand böten: „Der Handel wird sich weiterhin auf sein Kerngeschäft konzentrieren und den Einkaufsprozess optimieren. Innovationen obliegen der Kreditwirtschaft und der Handel wird sie einfordern.“

„Kartenprodukte mit neuen Zahlungsverkehrsfunktion werden zukünftig auch von anderen Dienstleistern in den Markt getragen“, resümierte Marcus W. Mosen, Geschäftsführer der easycash Holding GmbH und damit Gastgeber des SEPA Round Table in seinem Schlusswort vorrausschauend. „Damit werden sie in Konkurrenz zu den traditionellen Akteuren des Kartengeschäfts treten.“

Der 11. SEPA Round Table wird am 3. Mai 2010 in Köln stattfinden.
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