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Pressemitteilung

1. Internationaler Bau-Mediationstag in Essen

Der Siegeszug der Mediation hat die Baubranche erreicht – mit dem Internationalen Bau-Mediationstag wird den kostenintensiven Streitfällen in der Baubranche ein guter Weg geboten.
(PM) Essen, 18.03.2014 - Der Ärger auf dem „Bau“ scheint vorprogrammiert – für die einen ist es Geschäft, für die anderen die Erfüllung eines Lebenstraums. Mit einer Vielzahl von beteiligten Unternehmen, angefangen vom Architekten bis hin zu den Genehmigungsbehörden ist die Baubranche die Branche mit dem höchsten Konfliktpotenzial. Wenn viele Köche in den Töpfen rühren, bleiben Konflikte nicht aus, weiß schon der Volksmund.

Gut so, dass die Mediation im Planungs- und Bauwesen angekommen ist, und das nicht erst seit Inkrafttreten des Mediationsgesetzes im Juli 2012. Baumediation spart Zeit, Geld, Nerven und Energie. Die Baubranche reagiert damit auf die zunehmende Komplexität von Projekten und das enorme Konfliktpotenzial. Von besonderer Bedeutung sind die hohen Streitwerte, die erhebliche Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten verursachen, und die indirekten Kosten zur Aufbereitung langjähriger Prozesse.

Selbst nach Verfahren mit einem rechtskräftigen Urteil haben die Beteiligten mit Nachwehen zu rechnen. Denn häufig sind die Geschäftsbeziehungen anschließend gestört, führen zu Verzögerungen im weiteren Bauverlauf und somit zu erneuten Streitereien. Mediation leistet hier einen wertvollen Beitrag, denn sie garantiert ein Fortbestehen der Geschäftsbeziehungen und entspannt die Fortsetzung des weiteren Zusammenarbeitens.

Um ausgewogenere und interessengerechte Vertragsregelungen zu gewährleisten, kann die Mediation bereits auch früher eingesetzt werden, z.B. während der Vertragsverhandlungen, oder projektbegleitend, um auftretende Konflikte und Eskalationen schon im Vorfeld zu eliminieren.

Der Internationale Bau-Mediationstag am 20. März 2014 in Essen im Haus der Technik ist Treffpunkt und Austausch für Mediationsinteressierte und mediationserfahrene Experten aus Politik, Wirtschaft, Recht, Forschung und Lehre, im Bau- und Immobilienbereich tätige Fach- und Führungskräfte, darunter Juristen, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerer, Bauunternehmer sowie Vertreter aus Verwaltungen und Verbänden, die mit Bauprojekten befasst sind und Baukonflikte mit Mediation lösen wollen.

Die Tagung wird vom Verband Mediation DACH e.V. in Kooperation mit dem Haus der Technik, der AIA Aktiengesellschaft, dem Verband der Baumediatoren, dem Deutschen Forum für Mediation, der Deutschen Gesellschaft für Mediation dem Europäischen Berufsverband für Eigenständige Mediation und vielen weiteren Verbänden im Bereich Bauen und Planen durchgeführt.

Mediation DACH e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich der Förderung konstruktiver Konfliktlösungen widmen. Den Vorsitz hat Gründungsmitglied Anita von Hertel.

Weitere Informationen: www.mediation-dach.com, bau-mediation-nrw.de/baumediationstag-2014-essen/
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